Portrait

Laurent Friquet

Künstler

Paris


Der Performancekünstler aus Paris arbeitet mit Fotografie, Video und Musik. Seine Welt ist Friquet's Land.

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Espresso und Zigaretten

Espresso und Zigaretten! Das ist die Formel, die mich durch den Tag bringt. Und der perfekte Geschmack. Es ist ein Ritual, das ich etwa zehn Mal am Tag brauche. Bis in zwei Wochen - dann höre ich auf zu rauchen.

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Motorrad

Ich mag die Art, wie man mit einem Motorrad reist. Man ist langsamer, als in einem Auto und erlebt alles intensiver: Wetter, Luft, Wind, den Motor – sogar die eigene körperliche Erschöpfung. Alles ist näher, spürbarer. Und in Paris ist es einfach praktisch, weil man nicht im Stau steht.

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Robert Frank-Buch

Mein Lieblingsfotograf. Das Buch habe ich vor vielen Jahren in New York gekauft, in einem Laden, den es heute nicht mehr gibt. Ich liebe den Titel und das Buch, weil es sehr schön zeigt, wie sich Robert Franks Stil verändert hat von Ende der 40er Jahre, als er nach New York kam, über die 60er, wo er viel mit den Stones gemacht hat, bis in die 80er, als er sehr experimentell wurde.

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Lomo

Diese Kamera habe ich vielleicht vor zwölf oder 15 Jahren gekauft. Ich habe sie immer in der Tasche gehabt und damit ständig fotografiert. Ich mag die 35mm-Brennweite. Als sie kaputt war, habe ich das gleiche Modell noch einmal gekauft, aber es war nicht mehr dasselbe. Später wurden die Ektachrome-Farbdiafilme abgeschafft, mit denen ich immer fotografiert hatte – dann habe ich begonnen, digital zu fotografieren. Aber die erste Lomo war mir immer die liebste Kamera.

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E-Gitarre

Dies ist eigentlich eine Reise-E-Gitarre. Sie ist nichts Besonderes, aber ich liebe sie, weil sie so handlich ist, etwas kleiner als andere. Ich benutze sie für meine Performances, aber ich kann auch einfach stundenlang rumsitzen und mit ihr spielen. Für Reisen habe ich noch einen Mini-Verstärker von Fender.